Studium: BA Prozessgestaltung am HyperWerk
Jahr: 2026
In dieser Bachelorarbeit frage ich, wie Soft-Computing-Artefakte durch Materialmanipulationen und bewusste Nicht-Optimierung inmitten einer Welt der Übersättigung Wechselbeziehungen und Intimität enthüllt und erfahrbar gemacht werden können. Theoretisch stützt sich meine Arbeit auf queerfeministische Technologiekritiken, New Materialism, Glitch-Feminismus und Körperpolitik. Unfertigkeiten und Glitches sehe ich dabei nicht als Fehler, sondern als Methode und politische Haltung.
In der Praxis habe ich textile Materialexperimente, kapazitive Sensorik, Bioplastik und digitale Visuals in verschiedenen performativen und interaktiven Rauminstallationen zusammengeführt. Die Arbeit sieht den Prozess selbst als Werk an, iterativ, situiert und unoptimiert.