NEXT GENERATION
JOURNAL

Institut Visuelle Kommunikation

ABSOLVENTIN MICHELLE NÜSSLI IM INTERVIEW

Absolventin Michelle Nüssli im Interview

Was inspiriert Dich?
Vieles. Inspiration ist für mich schwer zu fassen; manchmal sind es Bilder oder Kunstwerke, die mich ansprechen. Oftmals entspringen Ideen jedoch durch konzeptionelle und theoretische Gedanken. Menschen, Diskussionen oder Gefühle, die mich umgeben oder einfach nur die Tatsache an einem Problem zu arbeiten.

Wen bewunderst Du?
Ich bewundere meistens Menschen, die eine genaue Vorstellung davon haben, wie ihre Arbeit, ihr Leben und ihre Gedanken zu ordnen sind. Menschen, die glücklich in ihrem geplanten und zielorientierten Leben sind. Ich denke es ist Bewunderung und etwas Verachtung zugleich.

Warum studierst Visuelle Kommunikation?
Nach meinem theoretischen Bachelorstudiengang in Medienwissenschaften wollte ich mein Wissen über Bilder und Medientheorien in ein kreatives Umfeld bringen. Der Master Visuelle Kommunikation bot mir die Möglichkeit, Bilder nicht nur zu analysieren, sondern auch gestalterisch umzusetzen.

Warum hast Du Dich für die Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW entschieden?
Die HGK FHNW bot mir eine wunderbare Möglichkeit, Theorie und Praxis zu verbinden und meinen eigenen Ideen und Gedanken stets zu folgen.

Wenn Du Deine Zeit hier in einem Satz beschreiben würdest, wie würde er lauten?
Es war eine sehr kreative Zeit, in welcher ich nicht nur Gestalterisches und Theoretisches, sondern auch sehr viel über mich selbst erfahren habe.

Gibt es etwas, der/die/das Basel für Dich zu einer besonderen Stadt macht?
Es gibt einiges, das Basel zu einer besonderen Stadt macht. Ich liebe die lebendige und multikulturelle Atmosphäre am Rheinufer, die Stille an einem Sonntagmorgen in den Gassen am Spalenberg, die kunstvolle Stimmung im Beyeler Museum sowie das Tanzen in engen Bars im Kleinbasel.

Wie lautet der Titel Deiner Abschlussarbeit?
‚Revealing the medium’ – an attempt to expose systems through failures / ‚Aufdeckung des Mediums’ – ein Versuch Systeme durch Fehler und Misserfolge aufzudecken

Womit beschäftigst Du Dich darin?
Ich beschäftige mich mit der Idee, ein Medium sichtbar zu machen. Mein Ziel ist es, den Träger eines Bildes aufzudecken und den Blick nicht nur auf das Abgebildete, sondern auf das Medium an sich zu richten. Heutzutage sind wir umgeben von einer Vielzahl von Medien, die wir im Normalfall nicht wahrnehmen. Erst wenn unser Computersystem abstürzt oder unser Handyscreen zerbricht nehmen wir das Medium und nicht nur den Inhalt war. Dieser Gedanke wird durch verschiedene Mediensysteme (Drucker, Photographie, Scanner, etc.) innerhalb Bilder angewendet, wodurch versucht wird, durch Störungen das System und somit das Medium greifbar zu machen.

Wie geht es für Dich nach diesem Studium weiter?
Wie so oft lasse ich die Zukunft auf mich zukommen.

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