NEXT GENERATION
JOURNAL

Institut Visuelle Kommunikation

An Atlas about Letterforms

An Atlas about Letterforms

Fabio Mario Rizzotti, worum geht es in deiner Abschlussarbeit?
Was ist ein Atlas heutzutage? Die Beantwortung dieser Forschungsfrage führte mich durch den Prozess meiner Master-Thesis. Ich habe versucht herauszufinden, was einen Atlas ausmacht. Der Begriff wird heutzutage sehr breit genutzt und scheint über die Jahre seine klare Definition verloren zu haben. Das Resultat meiner Arbeit ist eine Publikation mit dem Titel «An Atlas about Letterforms», in welchem ich das Format des Atlas im Rahmen einer Auseinandersetzung mit Schriftformen untersuche.

Wie kamst Du auf dieses Thema?
Als Grafik-Designer fand ich den Atlas immer schon ein interessantes Medium. Atlanten weisen heutzutage viele, unterschiedliche visuelle Sprachen auf, während mir dieses Medium eher als eine Art geografisches Büchern bekannt war. Mir schien es also essentiell, eine aktuelle Definition des Mediums Atlas zu erarbeiten.

Was ist dein konkreter Beitrag zur Zukunftsgestaltung unserer Gesellschaft als künstlerisch-gestalterisch tätige Person mit Blick auf die ökologischen, politischen und/oder ökonomischen Herausforderungen? Wie siehst Du Deinen Handlungsspielraum?
Im Grafik-Design kann der Atlas als ein wesentliches Werkzeug gesehen werden, da es vielfältige Funktionen erfüllen kann. Wie meine Untersuchungen ergaben ist es ein Format, das sich für die Vermittlung unterschiedlicher Inhalte eignet. Aus diesem Grund erkenne ich im Atlas ein potentes Werkzeug, um komplexe Sachverhalte in unserem alltäglichen Leben zu erklären.

Wohin geht deine (berufliche) Reise jetzt nach dem Studium?
Ich werde nach Mailand ziehen, wo mich eine sehr angenehme und aktive Design-Szene erwartet. Ich versuche keine allzu übertriebenen Erwartungen zu haben, hoffe aber doch einen ansprechenden Job zu finden, der es mir ermöglicht, an spannenden Projekten zu arbeiten. Vielleicht ergibt es sich eines Tages, dass ich als Lehrer arbeiten kann, um das, was ich hier in der Schweiz lernen durfte, weiterzugeben.

Die Arbeit «An Atlas about Letterforms» wird ab dem 13. September ausgestellt.