Studium: BA Innenarchitektur und Szenografie
Jahr: 2026
Mentor:innen: Nader A. Taghavi, Frank Dittmann, Dipl.-Ing. Architekt, SIA
Credits: Nora Wüthrich, Kuratorin, Museum für Gestaltung Zürich; Valerie Keusch, Leitung Vermittlung, Schweizer Strohmuseum
«Verwobene Weiden» entwickelt einen geschützten Badeort für Frauen am Basler Rheinufer. Ausgangspunkt sind Belästigungen, unerwünschte Blickbeziehungen und körperliche Unsicherheiten, die das Sicherheits- und Wohlbefinden vieler Frauen im öffentlichen Raum beeinträchtigen können.
In die Erde gesteckte regionale Weidenruten schlagen Wurzeln und wachsen zu einer lebenden Architektur heran. Durch ihr Verflechten entstehen räumliche Schwellen, die zwischen Offenheit und Geborgenheit vermitteln, Blickbeziehungen filtern und gleichzeitig den Bezug zum Rhein bewahren. Mit jedem Austrieb verändert sich die Struktur: Sie verdichtet sich, lässt Licht und Schatten wandern und entwickelt sich mit den Jahreszeiten kontinuierlich weiter.
So entsteht ein wandelbarer Lebensraum, der natürliche Wachstumsprozesse mit sozialen Bedürfnissen verbindet und als Co-Habitat Raum für Menschen, Pflanzen und Tiere schafft.