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Cathrine Bärtschi

 

hier und anderswo

Basiliskenbrunnen als kollektive Verbindungsräume

Studium: BA Innenarchitektur und Szenografie
Jahr: 2026
Mentor:innen: Nader A. Taghavi, Frank Dittmann, Dipl.-Ing. Architekt, SIA

Credits: Nora Wüthrich, Kuratorin, Museum für Gestaltung Zürich; Valerie Keusch, Leitung Vermittlung, Schweizer Strohmuseum

Was geschieht, wenn Brunnen beginnen sich miteinander auszutauschen? Wenn sie über ihre Verortung an Plätzen, Kreuzungen und Gassen hinaus die Beziehungen sichtbar machen, die sich durch die Bewegungen der Menschen zwischen ihnen spannen?

Wie ein unsichtbares Netzwerk sind die Basiliskenbrunnen in Basel verteilt. Das Wasser in ihren Becken ist Teil des Stadtalltags und lässt Menschen kurz innehalten, bevor sie weiter ihren Verpflichtungen nachgehen. Diese Bachelorarbeit macht die Verbindungen zwischen den Basiliskenbrunnen sichtbar und lässt sie als gemeinsames Netzwerk erfahrbar werden.

Laternen werden dabei zu Kompliz:innen. In der Dämmerung beleuchten sie die Becken der Basiliskenbrunnen und machen so auf sich aufmerksam. Durch Live-Projektionen in die Becken werden die Brunnen als Verbindungsräume inszeniert.

So wird der Kreislauf alltäglicher Bewegungen auch in der Nacht sichtbar und die Stadt als lebendiger, verbundener Organismus erfahrbar.