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Tanja Yasyendy Chumira Lüscher

 

Z'Basel am mym Rhy

Wahrnehmungsräume zwischen Mensch und nichtmenschlicher Welt

Studium: BA Innenarchitektur und Szenografie
Jahr: 2026
Mentor:innen: Nader A. Taghavi, Frank Dittmann, Dipl.-Ing. Architekt, SIA

Credits: Nora Wüthrich, Kuratorin, Museum für Gestaltung Zürich; Valerie Keusch, Leitung Vermittlung, Schweizer Strohmuseum

Diese Bachelorarbeit versteht den Rhein in Basel nicht nur als Alltagsraum, sondern als lebendigen Körper. Das temporäre Projekt ermöglicht den Besuchenden, mit dem Rhein in eine neue Beziehung zu treten. Durch rituelle Interventionen, die die Alltäglichkeit des Rheins unterbrechen, entstehen Momente bewusster Wahrnehmung. Der Rhein wird zu einem nichtmenschlichen Gegenüber, das durch sinnliche Begegnungen – durch Sehen, Hören, Bewegen und Berühren – erfahrbar wird.

Im Zentrum steht dabei die wechselseitige Verflechtung von Mensch und Rhein. Das Eintauchen des Menschen wirkt auf den Rhein ein, während der Rhein gleichzeitig den menschlichen Körper, die Wahrnehmung und das Erleben beeinflusst. Mensch und Fluss werden nicht mehr als getrennte Einheiten verstanden, sondern als miteinander verbundene Akteure, die sich fortlaufend gegenseitig beeinflussen.

So entstehen neue Erfahrungen und Erinnerungen, die eine Brücke zu einer nichtmenschlichen Welt schlagen und ein neues Verständnis der Begegnung mit unserer Umwelt schaffen.