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Maya Alissa Degenhardt

 

«Damit's nid dr Bach ab geit!»

Das Kleinbasler Rheinufer spielerisch entdecken

Studium: BA Innenarchitektur und Szenografie
Jahr: 2026
Mentor:innen: Nader A. Taghavi, Frank Dittmann, Dipl.-Ing. Architekt, SIA

Credits: Nora Wüthrich, Kuratorin, Museum für Gestaltung Zürich; Valerie Keusch, Leitung Vermittlung, Schweizer Strohmuseum

Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du einen Ort aufgrund seiner Gegebenheiten nicht oder nur eingeschränkt nutzen könntest und Dir dadurch die Teilhabe am sozialen Leben erschwert würde? Jeder Mensch erlebt solche Ausgrenzung gelegentlich. Wird sie jedoch zur Regel, kann das schwerwiegende Folgen haben.

Am Kleinbasler Rheinufer zwischen der Mittleren und der Wettsteinbrücke sind unter anderem Kinder davon betroffen. Der Uferabschnitt bietet weder sichere Einstiegsmöglichkeiten noch angenehme Aufenthaltsorte. Kinder aus einer Basler Primarschulklasse berichten, dass sie den Ort deshalb kaum nutzen. Bedauerlich, denn dieses Rheinufer zählt zu den wahrscheinlich wichtigsten öffentlichen Orten Basels.

Um Kindern mehr Sichtbarkeit im Stadtraum zu ermöglichen, wird eine Badeplattform entworfen, an deren Gestaltung Teile der Zielgruppe beteiligt waren. Sie schafft einen eigenständigen, kindgerechten Aufenthaltsraum am Wasser und stellt eine sichere Verbindung zwischen Ufer und Fluss her. Die bislang schwer zugängliche Schwelle kann nun erstmals genutzt werden. Ergänzt durch Spielangebote wie Rutschen, Sprungbrett und Klettermöglichkeiten fördert die Intervention die Teilhabe von Kindern am sozialen Austausch.