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Sophie Lara Heimoz

 

Wasserinseln

Eine szenografische Erweiterung der Brunnen in Basel zum Ruheort

Studium: BA Innenarchitektur und Szenografie
Jahr: 2026
Mentor:innen: Prof. Charlotte Tamschick, Jörg Sellerbeck, Dipl.-Ing. Architekt

Credits: Nora Wüthrich, Kuratorin, Museum für Gestaltung Zürich; Valerie Keusch, Leitung Vermittlung, Schweizer Strohmuseum

Wasser bildet eine Konstante im reizüberflutenden Stadtraum und ist in Form der vielzähligen Brunnen in Basel zu finden. Sie werden teilweise als kleine Orte des Verweilens genutzt, das Potenzial bleibt aber zu einem grossen Teil ungenutzt. Das Projekt «Wasserinseln» lässt sechs Brunnen wieder sanft aufleben.

Bei reizdichten Fussgänger:innenzonen werden Stadtbesuchende durch blaue, wellenförmige Signaletikstreifen auf dem Boden zum Ruheort hingelockt. «Möchtest Du kurz abtauchen?», steht auf dem Boden und leitet die Menschen zu den Ruhebrunnen.

Dort bieten die mit Pflanzen bewachsenen Sitzgelegenheiten einen ruhigen Ort zum Verweilen und schützen gleichzeitig den Brunnenraum. Zusätzlich spenden die aufgespannten Pflanzendächer Schatten. Besuchende können so in Ruhe beim Brunnen verweilen oder ihre Hände ins Wasser tauchen lassen.

Per Knopdruck können zudem Wassersprühnebler aktiviert werden, die den umliegenden Raum in feinen Wassernebel tauchen. Der Zugang zu den Wasserquellen wird dabei verändert und die Menschen werden sanft auf der haptischen und visuellen Ebene berührt. Es entsteht ein kleiner Ruhepol im Stadtraum, an dem die Menschen pausieren und innehalten können.