Studium: BA Innenarchitektur und Szenografie
Jahr: 2026
Mentor:innen: Nader A. Taghavi, Frank Dittmann, Dipl.-Ing. Architekt, SIA
Credits: Nora Wüthrich, Kuratorin, Museum für Gestaltung Zürich; Valerie Keusch, Leitung Vermittlung, Schweizer Strohmuseum
Orte der Reinigung können gleichzeitig Orte der Begegnung und des Austauschs sein. Im Waschbad trifft gemeinsam erlebte Hygiene auf das alltägliche, städtische Leben am Rhein. Körperliches Wohlbefinden und Hygiene sind entscheidend für das Gefühl von Würde und Teilhabe in der Gesellschaft. In der Stadt Basel fehlt es jedoch an öffentlicher Infrastruktur, die körperliche Reinigung ermöglicht. Somit schliesst das Waschbad eine Lücke in der städtischen Versorgung.
Gemeinschaftliches Duschen normalisiert unterschiedliche Körper und macht Hygiene zu einem gemeinsamen Erlebnis. Einzelduschen ermöglichen eine diskrete und private Nutzung. Die Kaltwasserbecken schaffen einen neuen Aufenthaltsort im Rhein, während die beheizten Warmwasserbecken Entspannung bieten. So entsteht eine neue Art von Infrastruktur, die Versorgung, Begegnung und Teilhabe miteinander verbindet.