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Naima Maow

 

die Erinnerungsfähre

Installative Auseinandersetzung mit diasporischen Räumen

BEST THEORY AWARD 2026 – 3. PREIS

Studium: BA Innenarchitektur und Szenografie
Jahr: 2026
Mentor:innen: Nader A. Taghavi, Frank Dittmann, Dipl.-Ing. Architekt, SIA

Credits: Nora Wüthrich, Kuratorin, Museum für Gestaltung Zürich; Valerie Keusch, Leitung Vermittlung, Schweizer Strohmuseum

Die auf dem Rhein in Basel verkehrende Erinnerungsfähre weckt diasporische Erinnerungen und lädt Menschen dazu ein, sich mit sich selbst und anderen auseinanderzusetzen. Die Route zwischen der Dreirosenanlage und dem Novartis-Campus verbindet zwei Orte, die trotz ihrer Prägung durch Migration unterschiedlich wahrgenommen werden.

Als wandelnder Raum zwischen zwei festen Orten verbindet das «Echowybli» diese vermeintlichen Gegensätze. Der Rhein dient dabei als transnationaler Raum, in dem sich Menschen direkt sowie über zurückgelassene Erinnerungen begegnen.

So entsteht eine subtile Form der Begegnung, die den Austausch zwischen Menschen ermöglicht, die sich sonst wahrscheinlich nie begegnet wären, und die Menschen beider Ufer zur Interaktion anregt.