BA Mode-Design

Wir verstehen das Studium Mode-Design als kulturelle Praxis: Als «Doing Fashion» ist diese Praxis eingebettet in verschiedene Felder, die die Absolvent:innen befähigen, den Einstieg in das Berufsleben produktiv umzusetzen. Die Anforderungen im nationalen und internationalen Kontext der Mode haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Neben einer Revision der ökonomischen, humanitären und umweltpolitischen Strukturen (Nachhaltigkeit), sind digitale Skills und Entwurfstechniken (Digital Fashion) in das Zentrum der Anforderungen an eine junge Generation von Designer:innen gerückt. Der Basler Ansatz bewegt sich an der Schnittstelle analoger und digitaler Entwurfs-Methoden und hat den Körper, seine Bewegung und seine Situiertheit in der Welt im Blick.

Und Mode ist eine Figur, eine Figuration des Dritten: Sie unterläuft die Binarität der Geschlechter und ihrer vermeintlichen Ordnungen – und das meint nicht nur Genderfluidität, sondern viel mehr. Mode irritiert das Verhältnis von Design hier und Kunst da. Sie geht weder nur im Design, noch ausschliesslich in der oder als Kunst auf. Sie ist etwas Drittes, sie hat das Vermögen, binär codierte Grenzregimes zu irritieren: In der Performativität ihres Entwurfs, ihres Entstehens und Gestaltens sowie in der Performanz ihrer Aufführung liegen ihre Stärke und Kraft.