Transversal Design ist ein zweijähriger, transdisziplinärer Masterstudiengang, der forschungsbasierte, kritische Medienpraktiken fördert, um in fragmentierten Gesellschaften eine geteilte Basis für transformative Prozesse zu schaffen. Durch individuelle und kollektive Forschung untersuchen die Studierenden die sozialen, politischen, ökologischen und technologischen Dynamiken der Systeme mit denen wir leben müssen und verstehen, wie Algorithmen, Protokolle, Prozesse und Infrastrukturen uns voneinander trennen.
Sie erweitern ihre Praktiken anhand der zentralen Stränge transversaler Gestaltungspraxis – Publishing, Documenting, Rehearsing und Hacking – und übertragen die gewonnenen Erkenntnisse in individuelle oder gemeinschaftliche Projekte, mit denen wir scheinbar gefestigtes, kollektives Wissen hinterfragen.
Ausgehend von einer Durchlässigkeit zwischen Disziplinen erforscht der Studiengang, wie praxisbasierte Forschung kollektive und lebensbejahende Infrastrukturen fördern kann – etwa «Bottom-up»-Publikationsplattformen, Gegenarchive, community-basierte Low-Impact-Technologien sowie öffentliche Repositorien für den Wissensaustausch.