HyperWerk

HyperWerk beschäftigt sich mit den Grundfragen des Zusammenlebens und dessen Gestaltbarkeit. Wie kann das Zusammenleben in Zukunft funktionieren? Wie können wir diese Zukunft aktiv mitgestalten? Und was tun wir jetzt dafür?

In einem kollektiven Prozess entwickelten die Diplomierenden 19/20 des Instituts HyperWerk zusammen mit den Dozierenden Tina Reden, Paul Schweizer, Laura Pregger und Matthias Böttger das Jahresthema «kommit to conflict». Dieses Thema ist eine Einladung, sich bewusst auf Konflikte einzulassen und sie als zentralen Teil einer gestalterischen Praxis zu verstehen. Wie können wir Nähe oder Distanz zwischen Körpern, Räumen und Zeitlichkeiten als Strategien begreifen? Wie können wir kritisches und aufmerksames Hinhören als ein politisches Instrument verstehen, welches soziale Verhältnisse nicht nur in Frage stellt, sondern auch zu ihrer Veränderung eingesetzt werden kann? Wie können wir Formen der Fürsorge, der gegenseitigen Empathie, der kollektiven Verantwortung und der Solidarität als eine gemeinsame Praxis innerhalb des Instituts pflegen und untersuchen?

Die Covid-19 Pandemie ist eine besonders konfliktreiche Zeit und brachte unerwartete Herausforderungen für den aktuellen Abschlussjahrgang. Spuren dieser individuellen und gemeinsamen Auseinandersetzungen lassen sich auch auf der Webseite von Distrikt 19 finden: distrikt19.hyperwerk.ch